Schulabschlussfeier Hauswirtschaftsschule
Viermal Traumnote 1,0 - neue Fachkräfte für die Region
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© Alina Durst (AELF FU)
Nach einer fast zweijährigen Ausbildungszeit nahmen die Studierenden im Frühjahr 2026 an der Landwirtschaftsschule Fürth, Abteilung Hauswirtschaft, ihre Abschlusszeugnisse entgegen - und das mit sehr gutem Erfolg. Allein vier Teilnehmende haben mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen.
Im Herbst 2024 begann für die Studierenden der Unterricht in Teilzeitform neben Familie und Beruf. Für jeweils 1 Tag in der Woche bzw. an zwei Nachmittagen, je nach gewählter Praxisgruppe, kamen die Teilnehmer an die Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung. Dort drückten sie die Schulbank z.B. für den Theorieunterricht im Bereich Haushalts- und Finanzmanagement oder Berufs- und Arbeitspädagogik und sie bekamen praktischen Unterricht im Fach Küchenpraxis in der Schulküche, Haus- und Textilpraxis oder im Fach Garten und Natur im amtseigenen Gewächshaus. Fast zwei Jahre gefüllt mit 9 Unterrichtsfächern, Wahlpflichtmodulen und Exkursionen. So z. B. zu einem Biobauernhof oder zum Salatanbau im Knoblauchsland.
Nun wurde das Durchhaltevermögen belohnt. In einem feierlichen Festakt in der Aula des AELF in Fürth freute sich Schulleiter Norbert Pfeufer über den überdurchschnittlichen Erfolg der Studierenden, die sich nun Fachkräfte für Ernährung und Haushaltsführung nennen dürfen. Er betonte, dass sie „nicht nur fachliche Inhalte gelernt haben, sondern auch die sogenannten Softskills wie Selbstbewusstsein, sicheres Auftreten vor Menschen und Orientierung für die eigene Zukunft.“ „Heute feiern wir diesen Erfolg“, so Norbert Pfeufer. Als Ehrengast und Hausherrin begrüßte auch die stellvertretende Landrätin des Landkreises Fürth, Frau Adelheid Seifert die Studierenden und bewunderte vor allem das Durchhaltevermögen, das Organisationstalent und die Motivation, die man braucht, um so eine Qualifikation neben Familie und Beruf erfolgreich abschließen zu können. Sie nannte „die Hauswirtschaft eine Kunst, die oft erst dann bemerkt wird, wenn sie nicht funktioniert.“ Die Herausforderungen und das Können werden gerne unterschätzt – in der Familie und auch im beruflichen Umfeld.
Die Studierenden selbst gaben einen Rückblick auf die vergangenen 630 Unterrichtsstunden und betonten das enorme Fachwissen, das sie in dieser Zeit erworben haben. „Hauswirtschaft beinhaltet mehr als nur Kochen und Reinigen. Strukturiertes und ressourcen-schonendes Arbeiten sind mehr denn je gefragt. Als Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung sind wir echte Organisationstalente geworden, die den Alltag anderer einfacher und schöner machen können.“ Sie bedankten sich bei den Lehrkräften für Engagement: „Wir haben enorm viel gelernt!“, so eine Teilnehmerin. Ihr Wissen können die Absolventen in unterschiedlichen Bereichen anwenden. Allein 4 Teilnehmer kamen aus Realschulen des Amtsbezirks und sind nun bestens vorbereitet, um Schüler und Schülerinnen im Fach Ernährung und Gesundheit zu unterrichten und ihnen somit wichtige Fähigkeiten für ihren Alltag und eine gesundes Lebensweise mitzugeben. Mit der Ausbildungsqualifikation können die Absolventen sich nun in vielen Einrichtungen wie Seniorenheime oder Kindertagesstätten als Fachkraft für Ernährung und Hauswirtschaft bewerben oder sich auch selbständig machen und Menschen im Alltag unterstützen.
Highlights im Unterrichtsalltag waren die zwei Drehtermine für die Sendung „Querbeet“ des Bayerischen Rundfunks und den Beitrag im Aischgrund TV zum Infonachmittag für die Interessenten des kommenden Semesters, das im September 2026 beginnt. Hier durften die Teilnehmer von ihren Erfahrungen berichten und zeigen, was sie im Kochunterricht bzw. im Gartenunterricht gelernt haben.
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Festliches Buffet
Das neue Semester startet dann bereits am 15. September mit 22 Studierenden.

