Naturverjüngung
Wenn die Natur sich selbst verjüngt

Buchenverjüngung unter Fichte

Foto: Gero Brehm

Warum soll ich Bäume pflanzen, wenn das von allein geht? Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt?

Der Wald hat so viel Potenzial, dass er sich selbst verjüngen kann, wenn die Voraussetzungen stimmen. Ältere Waldbäume verbreiten ihren Samen durch „Aufschlag“ (z.B. Eiche, Buche, …) oder „Anflug“ (z.B. Ahorn, Birke, Tanne…). Wenn sie genau hinschauen und den Waldboden betrachten, gibt es viel zu entdecken.

Auftreten der Naturverjüngung

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Naturverjüngung | Waldwissen zum Erleben

Was uns besonders wichtig ist

  • Nur mit aufmerksamem und gezieltem Blick kann man oft die Naturverjüngung erkennen.
  • Die Keimlinge und Sämlinge schauen meist anders als die älteren Bäume aus.
  • Zur Bestimmung nutzen sie den unten angeführten Link oder eine andere Fachliteratur.
  • Alle Pflanzen brauchen Licht. Deshalb muss das Altholz durchforstet werden, damit Platz und Licht für die Jungen geschaffen wird.
  • Wenn nur eine Baumart sich natürlich verjüngt, ist es vernünftig andere Arten dazu zu pflanzen.
  • Üppige Naturverjüngung kann problemlos umgepflanzt werden. (Siehe: „Wildlinge selbst ziehen. Umsonst aber nicht vergebens.“)
  • Zu hoher Rehwildbestand gibt der Naturverjüngung keine Chance. Die jungen Bäumchen werden ständig verbissen und können nicht gedeihen, wenn der Wildbestand nicht angepasst wird. Bei dieser Voraussetzung ist jegliche Verjüngung nur mit aufwendigen Schutzeinrichtungen wie z.B. Zaun möglich.
Mit einer üppigen Naturverjüngung in Ihrem Bestand können Sie sich glücklich schätzen. Sie sparen sich damit nicht nur Zeit und Geld für aufwendige Pflanzungen, sondern haben meist auch die besten Voraussetzungen für einen stabilen und zukunftsfähigen Wald.

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