Waldumbauprojekt "Klimawälder ER-H"
Staatsministerin Kaniber pflanzt eine Edelkastanie

Mehrere Menschen stehen gemeinsam mit der Ministerin in einem Wald. Einige halten Spaten in den Händen. Ein Hund läuft in das BildZoombild vorhanden

Staatsministerin Kaniber (Mitte) mit den Projektteilnehmenden (© AELF FU)

Am 24. Februar 2026 pflanzte Staatsministerin Michaela Kaniber im Rahmen des Waldumbauprojekts Klimawälder für ER-H eine Edelkastanie.

Der viele Schnee des Februars war gerade geschmolzen, da regten sich bereits erste Aktivitäten bei den Mitgliedern eines Leuchtturmprojekts im Landkreis: Klimawälder für ER-H. Bereits 15 Waldumbauflächen in Stadt und im Landkreis wurden durch das gemeinsame Projekt der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach, der Waldbesitzervereinigung Erlangen-Höchstadt und des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth-Uffenheim realisiert.

Startschuss für die sechzehnte Fläche

Nun stand die sechzehnte Fläche im Gemeindewald der Stadt Baiersdorf an. Zerreichen, Edelkastanien, Winterlinden und Hainbuchen sollten gepflanzt werden. Alle vier Baumarten haben gute Chancen, in einem Klima, das immer wärmer und trockener wird, gedeihen zu können.
Die Ministerin ist umgeben von vier weiteren Personen im Wald und bückt sich um eine Baum zu pflanzenZoombild vorhanden

© AELF FU

Im Beisein von Staatsministerin Michaela Kaniber wurden sie in die Lücken gesetzt, wo vor einem Jahr noch Fichten und Kiefern standen. Der Borkenkäfer, die Mistel und der Schneebruch im Winter hatten zahlreiche Fichten und Kiefern stark beschädigt. Der Vorstand der Sparkasse Herr von Hebel schilderte in seiner Begrüßung die Entstehung des Projekts und versicherte, dass die Sparkasse von diesem Vorgehen überzeugt ist und es weiterhin unterstützen möchte. Die Bürgermeisterin der Stadt Baiersdorf Eva Erhard-Odörfer, betonte, dass Sie stolz sei, dass Baiersdorf an diesem Projekt mitwirken könne.
Und auch Landrat Alexander Tritthart hält dieses Projekt für nachahmenswert. Der Clou dabei ist, dass sich Kunden der Sparkasse entscheiden können, einen kleinen Teil ihrer Anlagedividende in dieses Projekt abzuzweigen. So können sie unmittelbar und sehr wirksam zum klimagerechten Umbau unserer Wälder in der Region beitragen. Und die Kunden nehmen dieses Angebot der Mitwirkung am Waldumbau gerne an.

Staatsministerin Kaniber lobt das Waldumbauprojekt

Die Ministerin ist umgeben von vier weiteren Personen im WaldZoombild vorhanden

© AELF FU

Das Projekt war auch der Staatsministerin Michaela Kaniber einen Besuch zur diesjährigen Auftaktpflanzung wert. In ihrer Ansprache betont sie, dass der Staat allein nicht alles leisten können wird, um unsere Wälder auf den Klimawandel vorzubereiten. Umso wertvoller seien solche Kooperationen aus Wirtschaft, Verbänden und Behörden, die lokal wirksam werden und Vorsorge betreiben. Sie erinnert daran, dass das, was wir heute tun, nicht für uns, sondern für unsere Kinder und Kindeskinder getan wird. Das Projekt der Sparkasse, der Waldbesitzervereinigung und des AELF wirkt nachhaltig und stärkt unsere Wälder, indem gut verteilt im Landkreis Flächen mit Waldbäumen entstehen, von wo aus sich die klimatoleranten Baumarten in naher Zukunft selbst verbreiten können. So unterstützen diese kleinen Flächen durch Naturverjüngung die Anpassung unserer Wälder an das neue Klima.

Die Organisatoren haben große Ziele

Erklärtes Ziel von Sparkasse, Waldbesitzervereinigung und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist es, dieses Jahr die zwanzigste Fläche zu schaffen.

Hinweis des Amtes für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim: Auch wenn der Schnee sich verabschiedet hat, lauert in den Wäldern noch immer eine tödliche Gefahr. In vielen Kiefernkronen hängen lose Äste und Kronenteile. Bitte üben Sie bei Waldarbeiten und Waldbesuchen besondere Vorsicht.