Waldpraxistag 2026

Menschen an einem Waldweg teilweise in ForstkleidungZoombild vorhanden

Die Studentinnen und Studenten mit den Waldprofis, Foto: AELF FU

Waldpraxistag für Studierende der Landwirtschaftsschule Uffenheim

Gelegentliche Graupelschauer konnten die 16 Studierenden im März 2026 nicht davon abhalten, ihr erstes Semester an der Landwirtschaftsschule Uffenheim mit dem Waldpraxistag im Fach Waldwirtschaft abzuschließen. Treffpunkt war der Streitwald bei Neustadt an der Aisch.
Der Bereich Forsten des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth-Uffenheim vermittelte den jungen Landwirtinnen und Landwirten an den verschiedenen Stationen praxisnah fundiertes Wissen und neueste Techniken zu den Themen Zaunbau und Pflanzung, Jungbestandspflege und Fällung sowie Holzvermarktung, Erschließung und Waldumbau.

Ein Mann steht mit einem Arbeitsgerät im Gelände am WaldZoombild vorhanden

Förster Gernot Käßer mit einem Spacer, Foto: AELF FU

Die zukünftigen Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter waren voll bei der Sache, denn der schlechte Zustand der alten Kiefernwälder ist nicht zu übersehen und fordert zum Handeln auf. Immerhin werden manche der Studierenden bald die Verantwortung für 30 Hektar Wald und mehr übernehmen.
Da ist es wichtig, dass Anforderungen zur Arbeitssicherheit und Arbeitstechnik, sowie aktuelle Fragen nach den zukunftsfähigen Baumarten und zur Wertschöpfungskette im Wald direkt und am Objekt von den Profis beantwortet werden.
Profis waren in der Tat zahlreich im Einsatz und nahmen sich gerne Zeit für den Nachwuchs: Forstwirtschaftsmeister und Forstwirte des Walderlebniszentrums Tennenlohe, der örtliche Revierleiter, der Förster für die Koordination des Waldumbaus im Amtsgebiet, zwei örtliche Unternehmer und ein Abteilungsleiter standen den Studierenden Rede und Antwort und färbten die graue Theorie grün.

Der Waldpraxistag ist mittlerweile gute Tradition und ein fester Bestandteil des Ausbildungsplans im Fach Waldwirtschaft der Landwirtschaftsschule in Uffenheim. Die Mitarbeiter des AELF FU hoffen natürlich, dass sich die Ausbildungsqualität herumspricht und sich für den nächsten Jahrgang ebenfalls wieder zahlreiche Studierende einschreiben.