In Mittelfranken und der Oberpfalz
121 Gärtnerinnen und Gärtner freigesprochen

Freisprechungsfeier in Mittelfranken

Gruppenbild Freisprechungsfeier Garten- und Landschaftsbau 2017Zoombild vorhanden

Beste Mittelfranken
© Rainer Petzi, AELF Fürth

Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident von Mittelfranken, betonte bei der Freisprechungsfeier im Sommer 2017 im "Gwächshaus Jäger" in Nürnberg, dass der Tag der Höhepunkt ihrer bisherigen beruflichen Karriere sei. Jeder Absolvent könne stolz sein, es geschafft zu haben. Die Grüne Branche biete hervorragende Zukunftsaussichten. Gärtner seien Spezialisten, so Dr. Bauer. Im Bereich Blumen und Zierpflanzen sei viel Kreativität gefordert, der Garten- und Landschaftsbau trage zum Wohlgefühl der Gesellschaft bei, regionales Obst und Gemüse lägen voll im Trend. Deshalb appellierte Dr. Bauer an die jungen Gärtnerinnen und Gärtner nicht still zu stehen, sondern sich den Veränderungen zu stellen. Er beschloss seine Würdigung mit einem chinesischen Sprichwort: "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten".
"Nur mit Training bleibt man fit im Beruf"
Francis Phillips, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV) Mittelfranken, sagte, er habe den schönsten Beruf "Gärtner" gewählt. Ohne Gärtner wäre unser Speiseplan verarmt, die Lebensqualität ohne Grün in Wohnung und Garten reduziert. Weiter erklärte Phillips, dass die Absolventen mit der Freisprechung eine neue Freiheit genössen, allerdings auch mehr Verantwortung übernehmen müssten. Er forderte sie auf, am Ball zu bleiben und die Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen. "Vergleichen Sie sich mit einem Sportler. Nur mit einem stetigen Training bleiben Sie auch fit im Beruf", so Phillips, "mit dem Abschluss haben Sie die Grundlage für Ihre Zukunft geschaffen".
Beruf treu bleiben
Bevor Ulrich Schäfer, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Bayern e. V. die Absolventen von den Pflichten der Ausbildung freisprach, betonte er, dass die Ausbildungszahlen im Gartenbau stabil seien. Allerdings sehe er trotzdem einen Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme in der Branche. Daher seine Bitte, "bleiben Sie der Grünen Branche treu", so Schäfer. Während der Urkundenverleihung fing Moderator Klaus Karl-Kraus Stimmen zur Abschlussprüfung und zur Ausbildung ein. Das Fazit eines Absolventen: "Wunderbar!".

Freisprechungsfeier in der Oberpfalz

Gruppenbild Freisprechungsfeier Garten- und Landschaftsbau 2017Zoombild vorhanden

Beste GaLaBau Oberpfalz
© Karin Oswald, AELF Fürth

Ernestine Schütz, Schulleiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Regensburger Land, begrüßte die Absolventen, Eltern und Ehrengäste zur gemeinsamen Freisprechungsfeier der Gärtner, Floristen und Hauswirtschafter in Regensburg. Auch Landrätin Tanja Schweiger gratulierte den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern. "Es ist wichtig, selbst zu entscheiden, auch auf die Gefahr hin, sich einmal falsch zu entscheiden", betonte Schweiger. "Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die am Ende des Lebens zeigen, wer wir wirklich sind", berief sich Schweiger auf ein Zitat von J. K. Rowling. Bernd Fischer, Regionalvorsitzender des BGV Oberpfalz beglückwünschte die Absolventen zur Aufnahme in den Stand der Gesellen und sprach sie im Namen der Berufsstände von den Pflichten der Ausbildung frei.
Regionalvorsitzender BGV Oberpfalz, Bernd Fischer (links), Abteilungsleiter Gartenbau am AELF Fürth, Josef Hofbauer, und Georg Krämer, Prüfungsausschussvorsitzender Zierpflanzenbau (1. u. 2. v. r.), gratulierten den Besten der Oberpfalz im Zierpflanzenbau auf der Freisprechungsfeier in Regensburg (v. l.): Theresa Beck (Gärtnerei Heilmeier, Regensburg), Elisabeth Feuerer, Elisabeth Rodler (beide Stadtgartenamt Regensburg) sowie Renate Burkert (1A Garten Hauner, Regensburg).Zoombild vorhanden

Beste Zierpflanzenbau Oberpfalz
© Karin Oswald, AELF Fürth

Als Profi Frau bzw. Mann im Beruf stehen!
Der Regionalvorsitzende der Oberpfalz des VGL Bayern e. V. richtete folgenden Appell an den jungen Nachwuchs: "Stehen Sie in Zukunft als Profi Ihren Mann bzw. Frau im Beruf“. Spezialwissen sei enorm wichtig, um Verantwortung im Beruf zu übernehmen", so Georg Weißmüller.