Doppelter Grund zum Feiern für die Kita- und Schulverpflegung
10 Jahre Vernetzungsstelle und Abschluss Coaching 2017/18

Jubiläumsgäste beim Mittagessen in den Maria-Ward-Schulen Nürnberg

Am 18. Juli 2018 feierte die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Mittelfranken in den Maria-Ward Schulen Nürnberg ihr 10-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen fand auch die Abschlussveranstaltung des Coachings Kita- und Schulverpflegung statt, bei der die Kitas und Schulen ihre Urkunde überreicht bekamen.

Als Veranstaltungsort wurden die Maria-Ward Schulen gewählt, die 2011/2012 selbst am Coaching teilgenommen hatten und ihre Verpflegung optimierten.

Innerhalb der vergangenen zehn Jahre haben

  • 45 Schulen und
  • 41 Kitas
das Coaching durchlaufen.
Wandel der Themen
Der Chor der Maria-Ward Grundschule eröffnete die Veranstaltung. Hans-Dieter Franke vom Erzbistum Bamberg überreichte als Vertreter des Schulträgers einen Geburtstagskuchen. Dr. Christiane Brunner, Leiterin Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Mittelfranken, berichtete von den Aufgaben der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Mittelfranken. Zudem ging sie darauf ein, wie sich die Themen im Bereich der Kita- und Schulverpflegung in den vergangenen zehn Jahren geändert haben: Von der grundsätzlichen Einführung einer Mittagsverpflegung in den Anfangsjahren bis zur professionellen Abwicklung des Bestell- und Abrechnungssystems heute.
Rückblick und Pläne
Bevor sich alle zum gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa einfanden, ließ Schwester Regina, Verpflegungsleitung der Maria-Ward-Schulen, die vergangenen Jahre Revue passieren. Als Ausblick präsentiere sie stolz die Pläne für die neue Schulmensa, die im Rahmen eines Schulneubaus errichtet wird.

Teilnehmer des Coachings Kita- und Schulverpflegung erhalten ihre Urkunden

Dr. Christiane Brunner überreichte den anwesenden fünf Schulen und sechs Kindertageseinrichtungen ihre Coaching-Urkunden. Von September 2017 bis Juni 2018 unterstützte das Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Mittelfranken die Einrichtungen dabei, ihr Verpflegungsangebot zu optimieren. Ganz individuelle Ziele wurden in Angriff genommen.
In einer kurzen Präsentation stellte jede Einrichtung stolz ihre Ergebnisse vor. Speisepläne wurden demnach nicht nur saisonal und regional gestaltet, auch einen erhöhten Einsatz von Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Fisch hatten einige Einrichtungen umsetzen können. Hinzu kamen die Überarbeitung der Allergenkennzeichnung sowie eine bessere Kommunikation zwischen allen Beteiligten des Essensgremiums. All diese Maßnahmen halfen den Einrichtungen schlussendlich dabei, die Akzeptanz der Verpflegung zu steigern.

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